Diagnose von Sozialkapital im Unternehmen
Die Messung von Sozialkapital in Unternehmen umfasst im Idealfall die folgenden Schritte:
- Interviews mit Geschäftsführung, Personalverantwortlichen, ausgewählten Führungskräften, Meistern, Mitarbeitern sowie der Mitarbeitervertretung
- Unternehmensbegehung, Arbeitsplatzbesichtigung und Analyse vorhandener Materialien zum Unternehmen (Ziele, Selbstverständnis, Wertekodex)
- Kurzfragebogen zur Erfassung des Sozialkapitals gezielt für dieses Unternehmen
- Auswertung und Präsentation vor der Unternehmensführung und Ergebnisanalyse
Selbstverständlich passen wir unser Vorgehen an Ihre Notwendigkeiten an.
Die achte Dimensionen der Sozialkapital-Messung
- Beim (1) Vorhandensein gemeinsamer Normen und Werten wird danach gefragt, ob diese Normen und Werte bekannt sind, von allen oder vielen geteilt werden und, ob es Wertekonflikte zwischen Unternehmenswerten und eigenen Werteansichten gibt.
- Die (2) gelebte Unternehmenskultur fragt danach, wie sehr die propagierte Unternehmenskultur auch tatsächlich gelebt wird.
- (3) Die Konfliktkultur schaut darauf, ob Konflikte funktional oder dysfunktional sind, und ob die Beschäftigten sich trauen, ihre Meinung zu äußern.
- Der (4) Zusammenhalt im Betrieb untersucht, ob die Beschäftigten sich eher "wie eine große Familie" fühlen, oder eher gegeneinander arbeiten.
- (5) Gerechtigkeit und Fairness fragt danach, ob es eine Wahrnehmung von gerechtem und fairem Umgang im Unternehmen gibt.
- Die (6) gegenseitige Wertschätzung wird erfragt.
- (7) Es wird nach dem Vertrauen in die Unternehmensleitung gefragt und auch, wie das Vertrauen untereinander ausgeprägt ist.
- (8) Das Wohlbefinden ist eine mittelbare Dimension, weil man davon ausgeht, dass das subjektive Wohlbefinden ein gutes Maß für vorhandenes Sozialkapital ist.
