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Sozialkapital: die nächste Evolutionsstufe der Unternehmensentwicklung

Die unterschiedliche Leistungsfähigkeit von Unternehmen kann nur zum Teil durch die Qualität der eingesetzten Maschinen oder durch die Effizienz von Arbeitsprozessen erklärt werden.

Vielmehr sind ...


  • die Fähigkeit der Mitarbeiter als Team bei der Bewältigung von Herausforderungen zusammenzuarbeiten und auftretende Probleme aktiv, gemeinsam und effektiv zu lösen,
  • gute Beziehungen zwischen der Unternehmensführung, den Führungskräften und den Mitarbeitern, Partnern und Kunden sowie
  • Loyalität und gegenseitiges Vertrauen

... diejenigen Faktoren, die das wirtschaftliche Potenzial eines Unternehmens entscheidend mitbestimmen. Man nennt diese "weichen Faktoren" das Sozialkapital eines Unternehmens.


 

Modell SozialkapitalDie Diskussion um das Sozialkapital ist noch relativ neu. Sie ist die nächste Stufe in der historischen Entwicklung der Methoden zur Steigerung der Unternehmenseffizienz und -wettbewerbsfähigkeit.

Lange Zeit galten Innovation und Technik als der relevanteste Faktor für Unternehmenserfolg. Erst mit der zunehmenden Integration von IT-Systemen wurde die Prozessperspektive in den Mittelpunkt gerückt. Schlanke, definierte und effiziente Prozesse galten als das Allheilmittel für explodierende Kosten. Leider wurde dabei allzu häufig vergessen, dass viele Prozesse von Menschen durchgeführt werden und dass Menschen nicht wie Maschinen funktionieren. Die Entdeckung des Humankapitals war die nächste Stufe. Hier wurde das Potenzial von Kompetenzen, Fähigkeiten und Wissen der einzelnen Mitarbeiter entdeckt. Die Förderung von lebenslangem Lernen, die Entwicklung hin zu einer lernenden Organisation, all das sind richtige und wichtige Schritte. Jedoch betrachten sie immer nur den einzelnen Mitarbeiter. Das Sozialkapital hingegen bezieht sich auf das "Dazwischen", die Beziehung der Menschen innerhalb eines Unternehmens.

Elemente von Sozialkapital

Es werden nach Badura (Sozialkapital, 2008) drei Elemente von Sozialkapital unterschieden:


  • Netzwerkkapital: Wie gut sind die Mitarbeiter/innen hierarchie- und abteilungsübergreifend vernetzt? Wie vertrauensvoll ist die Zusammenarbeit?
  • Führungskapital: Mitarbeiterorientierung, Fairness und wahrgenommenes Vertrauen. Wie gut ist die Führungskultur?
  • Überzeugungs- und Wertekapital: Gibt es gemeinsame und akzeptierte Werte und Normen in der Organisation? Gibt es eine gelebte Konfliktkultur?

Diese Unterteilung macht deutlich, wo das Konzept des Sozialkapitals ansetzt und welche Auswirkungen es auf die anderen Stufen der Unternehmenseffizienz hat. Steigerung von Motivation und Arbeitszufriedenheit bei den Mitarbeitern, gut funktionierende Prozesse und eine deutlich höhere Innovationsbereitschaft sind nur einige der Folgen.

Unser Angebot

Wir entwickeln und begleiten Projekte zur systematischen Entwicklung der unterschiedlichen Seiten des Sozialkapitals in Unternehmen, Teams, Abteilungen und Organisationen. Nach einer gezielten Unternehmensdiagnose entwickeln wir zusammen mit Ihnen und in Einklang mit Ihren unternehmerischen Zielen und Werten maßgeschneiderte Wege. Wir gestalten Kommunikationskampagnen, leiten Arbeitskreise und beraten Sie bei der Gestaltung von Arbeitsstrukturen und Arbeitsprozessen. Schritt für Schritt. Nachhaltig und vertrauensvoll.

Weitere Informationen

Hier lesen Sie mehr über unseren Beratungsansatz und, wie wir Sozialkapital diagnostizieren können.

 

 

 

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