Die betriebliche Gesundheit ist nicht allein die Summe des Gesundheitszustandes aller Mitarbeiter – stattdessen ist es notwendig betriebliche Gesundheit aus Sicht der gesamten Organisa-tion zu betrachten. Wirtschaftsorganisationen sind soziale Systeme, und die Gestaltung des Systems hat einen hohen Einfluss auf das Krankheitsrisiko bzw. das Gesundheitspotenzial des Unternehmens. Mit diesem Fokus arbeiten wir in unseren Beratungsprojekten nach einem vierstufigen Vorgehensmodell. Betriebliches Gesundheitsmanagement wird so zu einem institutionalisierten Prozess, der in den Betriebsroutinen verankert ist.
Um eine individuelle und zielgerichtete Intervention entwickeln zu können, führen wir eine fundierte Diagnose durch. Hierbei geht es neben den Daten zu Krankenstand und Fluktuation, die in der Regel bereits bekannt sind, um folgende Aspekte:
Die Diagnoseergebnisse erhalten Sie in Form eines umfangreichen Berichts und werden im Rahmen eines Entscheiderworkshops mit der Geschäftsführung und ausgewählten Stakeholdern diskutiert.
Auf der Grundlage der Ergebnisse von Phase 1 werden nun im Rahmen von Steuerungskreisen und Planungsworkshops individuelle Maßnahmen geplant. Dabei kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz, wie z.B. Gesundheitszirkel, in denen Mitarbeiter/innen als die Experten für ihre Arbeitsplätze Lösungsansätze erarbeiten. Im Einzelnen sind folgende Ergebnisse in der Planungsphase zu erreichen:
Die Interventionen sind so vielfältig wie es individuelle Unternehmen mit unterschiedlichen Ausgangssituationen gibt. Jedoch liegen allen Interventionen bestimmte Grundprinzipien zu-grunde, die sich als erfolgskritisch herausgestellt haben. Interventionen sollen ...
Einige Interventionsbeispiele sind:
Die Evaluation ist ein integraler Bestandteil des gesamten BGM-Prozesses. Hierbei geht es um zwei Aufgaben:
1. Überprüfung der Zielerreichung der anfangs vereinbarten Ziele
2. Überprüfung der Einhaltung vereinbarter Prozessstandards
Typische Ziele der Evaluation sind nach Badura (2003, Betriebliche Gesundheitspolitik):
Für diese vier Teilbereiche werden in der Evaluation überprüfbare Kennzahlen definiert und in den Betriebsablauf eingebettet. Diese Kennzahlen sind im Idealfall dauerhafte Bestandteile des Management-Reportings.
Unsere Arbeitsweise in Beratungsprojekten zielt auf die Befähigung der Mitarbeiter/innen in dem jeweiligen Kundenunternehmen selbst ab. Wir begleiten als Berater einen solchen BGM-Prozess mit dem für den Kunden geringst möglichen monetären Aufwand und bauen interne Kompetenzen so auf, dass der BGM-Prozess dauerhaft unternehmensintern und ohne externe Hilfe durchgeführt werden kann.
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